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Printmedien

23.10.2017 19:36

Sie sind wieder da

Gerade die Millenials in den USA entdecken Print wieder und bescheren den Auflagen vieler Zeitungen und Magazine erstaunliche Höhenflüge.

Der derzeitige Mieter im Weißen Haus dürfte das Bedürfnis junger Amerikaner nach verlässlichen Informationen erhöhen - und diese verlässlichen Informationen meinen Millenials vor allem in gedruckten Medien zu finden. Mehrere sehr traditionsreiche Medien in den USA verzeichnen stark steigende Abo-Zahlen. Bei der Wochenzeitung "New Yorker" etwa ist die Zahl der Abonnenten, die zwischen 18 und 34 Jahre alt sind, seit November 2016 um 106 Prozent gestiegen. Damals wurde Donald Trump überraschend zum US-Präsidenten gewählt.

Auch bei der New York Times ist eine ähnliche Tendenz zu verzeichnen, ebenso beim "Wall Street Journal", das üblicherweise nicht unbedingt ins Lesemenü der Millenials passt.

Aber nicht nur die gedruckten Ausgaben der Medienhäuser erfreuen sich bei den Millenials großer Beliebtheit. Auch die Bereitschaft, für digitale Nachrichten zu bezahlen, ist gestiegen. In den USA etwa ist die Zahl der Menschen, die für Online-News bezahlt haben, von neun Prozent im Jahr 2016 auf 16 Prozent im Jahr 2017 gestiegen.

Das wiederum hat nicht nur mit Donald Trump zu tun, sondern auch mit der größeren Selbstverständlichkeit, für Online-Inhalte zu bezahlen. Forscher führen das vor allem auf Streaming-Dienste wie Netflix zurück, die breite Bevölkerungsschichten an das Bezahlen für digitalen Content gewöhnt haben.

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