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Keine Druckmaschinen

09.10.2017 09:30

Heidelberg steigt in Markt für E-Mobilität ein

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg wird immer mehr zum Mischkonzern. Jetzt stellt das Unternehmen auch Ladestationen für E-Autos her.

„Wir haben in den letzten Jahren massiv in den Bereich der Elektromobilität investiert“, sagst Stephan Plenz, Technologie-Vorstand des Druckmaschinenherstellers Heidelberg.

Mit der neuen Wallbox hat das Unternehmen nun eine Ladeeinrichtung bis 22 kW entwickelt. „Wer sie will, kann sie jetzt einfach nutzen. Egal, ob für die Garage zu Hause, den Parkplatz vor dem Supermarkt oder in der Innenstadt, die Wallbox bietet Elektronik nach Maß“, so Stephan Plenz, Technologievorstand bei Heidelberg.

Heideberg hofft auf eine rasante Entwicklung der E-Mobilität und entsprechenden Bedarf an Ladestationen: Erst knapp 25.000 öffentliche Ladepunkte gibt es heute beispielsweise in Deutschland. Für die geplante Zahl von einer Million Elektrofahrzeugen bis zum Jahr 2020 würden aber rund fünf Mal so viele benötigt. Damit ist klar: Der Bedarf eines flächendeckenden Angebots an öffentlich zugänglichen und privaten Ladestationen mit entsprechender Ladekapazität ist gewaltig.

Die Wallbox ist aber erst der Anfang. Heidelberg plant, Schritt für Schritt ein umfassendes Portfolio für die gesamte Ladeinfrastruktur aufzubauen. Zunächst wird das Einstiegsmodell in Richtung Premium-Modell mit umfangreichen Funktionen weiterentwickelt. „Dazu sind wir offen für Partnerschaften mit Energieversorgern und Kommunen, die mit uns die Zukunft der Elektromobilität gestalten wollen", so Plenz.

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