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Soziale Medien

25.07.2017 08:27

Facebook steigt in das Geschäft mit Paid Content ein

Nun will auch Facebook Verlagen die Möglichkeit einräumen, mit den Instant Articles des Netzwerkes Geld zu verdienen und überlegt eine kostenpflichtige Abo-Funktion.

Facebook verfolgt einem Medienbericht zufolge Pläne, journalistische Inhalte hinter eine Bezahlschranke zu bringen. Erste Tests sollen im Oktober beginnen, zitiert das Finanzmagazin "The Street" die Facebook-Managerin Campbell Brown. Demnach könnten Facebooks Instant Articles für Nutzer bald nur noch im Abo verfügbar sein, bis zu zehn Artikel sollen aber frei zugänglich bleiben.

Bei Instant Articles bleiben die Nutzer auf der Facebook-Plattform und werden nicht auf die Seiten der jeweiligen Medien weitergeleitet. Das soll einen schnelleren und einfacheren Zugriff ermöglichen.

Das Interesse an einem Bezahlmodell für journalistische Inhalte sei bei vielen Zeitungen und digitalen Verlagen sehr groß, sagte Brown, die seit Jänner das Geschäft mit Medienpartnern bei Facebook leitet. Zeitungen wie die "Washington Post" oder die "New York Times" bieten ihren Lesern über die Social-Media-Plattform bereits bis zu zehn Artikel gratis an und fordern dann zum Abschluss eines Abos auf.

Facebook wird von einer Allianz von Medienhäusern in den USA seit längerem vorgeworfen, von den journalistischen Inhalten auf der Plattform zu profitieren, während die Verlage kaum Einfluss auf die Art der Nutzung hätten.

(APA/dpa)

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