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#4ctalk

09.03.2017 21:08

Bedrucken Sie auch schon Fußbälle?

Vielleicht ist es ja nicht das individualisierte Druckprodukt, das die höchsten Margen verspricht, sondern das individuell bedruckte Produkt. Das Wort Mass Customization gehört mittlerweile auch zum fixen Vokabular der Druckbranche. Doch wie können Druckereien tatsächlich davon profitieren? Das ist Thema unseres nächsten #4ctalks. Diskutieren Sie mit uns!

An der Wirtschaftsuniversität Wien erforscht Universitätsprofessor Nikolaus Franke seit Jahren das Phänomen, dass Marken die Gestaltung ihrer Produkte der Kundschaft überlassen. "Wenn ich darüber nachdenke, mit welchem Kleidungsstück, das ich gerade trage, ich vollends zufrieden bin, würde mir sehr wenig einfallen", erklärt er. "Wir sind es gewohnt, Kompromisse zu machen bei unserem Konsum. Das wird aber nicht mehr lange der Fall sein", ist er überzeugt.

In Untersuchungen hat Franke auch herausgefunden, dass Menschen bereit sind, für selbst gestaltete Güter signifikant mehr zu bezahlen als für Waren, die sie ohne eigene Mitwirkung kaufen. "Als Menschen sind wir eben gerne schöpferisch tätig. Studien, die wir durchgeführt haben, bestätigen das: Menschen, die selbst ein T-Shirt gestaltet haben, waren in unserem Experiment bereit, einen um rund 40 Prozent höheren Preis für dieses T-Shirt zu bezahlen als Menschen, denen wir das gleiche T-Shirt ohne die Möglichkeit, es selbst zu gestalten, angeboten haben.“ Die Identifikation mit dem Produkt steigt also, wenn man es zuvor vom Kunden selbst entworfen wurde. Das äußert sich in einer höheren Zahlungsbereitschaft. Das Haben gehört zum Sein.

Reden Sie mit

Können Druckereien von der Individualisierung von Produkten profitieren und in dieses Geschäft einsteigen? Kann Mass Customization auch für kleine Druckbetriebe eine Nische werden und nciht nur für Riesen wie Cimpress? Und was muss eine Druckerei können, um ein entsprechendes Angebot zu entwickeln?

Darum geht es bei unserer aktuellen Coverstory und darum soll es auch bei unserem nächsten #4ctalk auf Twitter gehen. Diskutieren Sie mit uns darüber. Am Donnerstag, dem 16. März von 14.00 bis 15.00 Uhr gehen. 

Beteiligen Sie sich an der Diskussion. Schreiben Sie Ihre Beiträge auf Twitter und fügen Sie immer den Hashtag #4ctalk an, damit andere Ihren Tweets folgen können.

Übernehmen Sie diesen Termin hier in Ihren Google Kalender:

Wir freuen uns drauf!

 

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