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04.08.2017 11:03

"Wunderbar viel zu tun"

In der Druckerei Nötzold in Oberfranken steht seit Juni den weltweit ersten Stitch Liner Mark III. Viel Zeit brauchte Geschäftsführer Peter Hantschel nicht für die Entscheidung. Aber das ist bei ihm meistens so, wie er erzählt.

"Unsere Entscheidung fiel letztes Jahr im November beim Finishing First Event in Quickborn. Die Weltpremiere des Stitch Liner Mark III war so eindrucksvoll, dass ich mir gedacht habe: Wenn nicht jetzt, wann dann? Nötzold ist ein Familienbetrieb und wir drucken eigentlich alles, was gedruckt werden soll. Eine solche Maschine schafft man sich aber selbstverständlich an, um damit Broschüren zu fertigen.

Der größte Vorteil des Systems sind die wahnsinnig kurzen Rüstzeiten. Das hat mich bei der Vorführung gleich überzeugt. Mit dem hohen Automatisierungsgrad ist man von jetzt auf gleich in der Fertigung einer Broschüre. Das ist mit einer anderen Maschine zumindest bislang so nicht möglich. Darüber hinaus hat mich das A4-Landscape-Format sehr interessiert, weil ich damit eine wirklich große Bandbreite abdecken kann. Wir hatten immer schon Kunden für das A4-Querformat und mussten entsprechende Aufträge leider bislang immer außer Haus geben. Jetzt können wir das selbst machen und meine Leute haben wunderbar viel zu tun. Zuletzt kommen noch die Kleinstformate hinzu, die damit produziert werden können. Auch das ist wirklich attraktiv.

So kam es, dass unsere SPF-200L ausgetauscht wurde, obwohl sie gar nicht so alt war, dass dies tatsächlich notwendig gewesen wäre. Jetzt hat sich aber nun einmal die Chance ergeben, mit dem Stitch Liner Mark III einen Wettbewerbsvorsprung zu genießen. Und wir hatten das Glück, dass wir für den SPF-200L gutes Geld bekommen haben.

Sechs Stunden Installationszeit

Die Maschine ist problemlos angekommen. Unsere Mitarbeiter sind durch die Bank weg ganz begeistert. Die Bedienung per Touchscreen ist wahnsinnig einfach. Vieles war uns schon von den bestehenden Horizon-Maschinen, einer Falzmaschine und einem Klebebinder, bekannt. Was neu dazugekommen ist, haben die Mitarbeiter sehr schnell verstanden. Die ersten Testbroschüren waren schon sechs Stunden nach Anlieferung der Maschine fertig. Und sie sahen wirklich gut aus. Am nächsten Tag hat die Maschine dann schon mehr oder weniger im normalen Betrieb produziert. Ich muss sagen, dass ging wirklich außerordentlich schnell.

Kurz entschlossen

Wir sind von Horizon noch drei Tage lang begleitet worden und es gab noch eine Nachschulung. Schließlich hat Horizon ein sehr großes Interesse daran, möglichst schnell über mögliche Probleme oder kleine Stolpersteine informiert zu werden, weil die Maschine eben ganz neu ist. Aber bisher ist dieser Fall noch nicht eingetreten. Es funktioniert alles einwandfrei und ich vermisse nichts. Seit die Maschine im Juni geliefert wurde, läuft sie. Es mag vielleicht kurzentschlossen klingen, aber ich bin rundum zufrieden.

Ich treffe Entscheidungen sehr häufig aus dem Bauch heraus. Und meistens funktioniert das auch. In diesem Fall hat mich mein Instinkt nicht verlassen. Viele andere haben die klassische Variante mit Sammelhefter und Falzmaschine im Haus. Das ist sicherlich nicht verkehrt. Der Vorteil an unserer Lösung ist aber, dass ich wahnsinnig schnell die fertige Broschüre vor mir liegen habe. Genau das ist heutzutage sehr wichtig.

Wir sind aus gutem Grund nicht erst seit diesem Jahr von den Sachen von Horizon begeistert. Ich hätte mich wahrscheinlich gar nicht anders entscheiden wollen. Jetzt ist Nötzold der erste Kunde weltweit, der den Stitch Liner Mark III nutzt. Das ist auch etwas Besonderes."

Aufgezeichnet von Anja Schlimbach

(4c Printausgabe Deutschland 4/2017)

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