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Überflüssig

17.10.2017 10:13

Xeikon gibt Trillium auf

Der belgische Digitaldruck-Hersteller Xeikon beendet nach langer Entwicklungszeit die Versuche, seine Trillium-Technologie zur Marktreife zu bringen.

Bei der Drupa 2012 wurde sie erstmals vorgestellt und sollte schon im darauffolgenden Jahr bei einem französischen drucker installiert werden. Daraus wurde wegen technologischer Hürden wie einer zu geringen Uptime nichts. Doch die Flüssigtoner-Maschine Trillium fand ein Comeback: als "Trillium One" wurde sie bei der Drupa 2016 abermals präsentiert - und das "One" sollte ein Hinweis darauf sein, dass diese Maschine die erste in einer langen Reihe künftiger Flüssigtoner-Modelle von Xeikon ist.

Doch nun dreht der Xeikon-Mutterkonzern Flint Group das Projekt ab. Die Qualität, so heißt es von Xeikon, sei in Ordnung, aber die Produktivität und Uptime der Maschine für Druckereien nach wie vor nicht in einem akzeptabeln Leistungsrahmen.

Die Maschine nun entsprechend weiter zu entwickeln, würde zu viel Zeit und wohl auch Kosten verschlingen. 

Nachdem auch die Trillium One wie ursprünglich bei der Drupa 2016 angekündigt nicht im ersten Quartal 2017 bei einem Beta-Kunden installiert werden konnte, sollte die Drupa 2020 endgültig den Marktstart markieren. 

Daraus wird nun definitiv nichts mehr.

 

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