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Papierindustrie

24.11.2016 13:54

Papierindustrie muss Dutzende Milliarden investieren

Die europäische Papierindustrie wird in den nächsten Jahren hohen Finanzbedarf haben: die notwendige Reduktion von CO2-Emissionen und die Entwicklung neuer, nachhaltiger Produkte wird Milliarden kosten. Das prognostiziert der Verband der Europäischen Papierindustrie in Brüssel.

Milliardenschweren Investitionsbedarf für die Branche ortet der Verband der Europäischen Papierindustrie (CEPI) in einem nun veröffentlichten Papier. Um eine Reduktion der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent zu erreichen und gleichzeitig die Entwicklung neuer Produkte zu stemmen, muss die Papierindustrie jährlich um 40 Prozent mehr investieren als bisher.

Derzeit mobilisieren die Papierhersteller jährlich rund drei bis 3,5 Milliarden an Neuinvestitionen. Bei einem geforderten Anstieg von 40 Prozent wären das bis zum Jahr 2050 rund 44 Milliarden Euro.

24 Milliarden davon, so die Prognose, wären notwendig, um den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, 20 Milliarden davon sollten in die Martkfähigkeit neuer Produkte investiert werden.

In dem CEPI-Papier, das dieser Tage in Brüssel vorgestellt wurde und 4c vorliegt, wird insbesondere empfohlen, Mehrwert-Produkte auf Zellstoff - oder Papierbasis zu entwickeln. Neue Entwicklungen wie etwa wasserabweisendes Papier oder solches mit Fälschungsschutz-Funktion gehören da ebenso dazu wie die Entwicklung eigentlich papierfremder Produkte wie Bio-Kraftstoffe oder Nanozellulose.

 

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